Die neue Wahrnehmung des Ruhrgebiets
200.000 Besucher bei RUHR.2010-Eröffnungswochenende auf Zollverein
Essen. Strahlen in allen Gesichtern der Verantwortlichen und der Planer: Mit so einem Erfolg und Besucherandrang hatte angesichts des kalten Wetters keiner geglaubt. Und doch sollten sie alle überzeugt werden. So fanden sich an die 200.000 Besucher in Essen zum Weltkulturerbe Zollverein ein. Davon alleine rund 100.000 Besucher schon am ersten Tag. Trotz der großen Menschenmassen verlief die An- und Abreise der Besucher reibungslos. Die Essener Verkehrsbetriebe hatten eigens für dieses Wochenende die “Kulturlinie” Tram 107 im 5-Minuten-Takt eingesetzt. Zusätzlich wurden zahlreiche zusätzliche Busse eingesetzt, um dem Andrang gerecht zu werden.
Beim Kulturfest am Sonntag strömten von Stunde zu Stunde mehr Besucher nach Zollverein. “Trotz der schwierigen Bedingungen können über 90 Prozent der Projekte stattfinden”, informierte Carola Bühn, die für das Programm des Außengeländes verantwortlich war. Passend zur winterlichen Kulisse schafften die zahlreichen Lichtinstallationen besondere Effekte mit einmaligen Eindrücken.
Auch RUHR.2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt zeigte sich angesichts des Erfolgs überwältigt. Er richtet seinen Blick auf die Zeit vor neun Jahren: “Damals hatten fünf Kulturdezernten im Ruhrgebiet die Idee, gemeinsam die Kulturhauptstadt zu veranstalten.” Oliver Scheytt ist selbst von der Partie, der den Anspruch für das nun offiziell eröffnete Kulturhauptstadtjahr formulierte: “Wir kreieren eine neue Wahrnehmung des Ruhrgebiets.”
Impressionen vom Kulturfest am Sonntag von Christian Demski / ALLPIXX Essen
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